Störtebloggertreffen
Heute Abend war ich beim Störtebloggertreffen. Für mich ein sehr interessanter Abend. Es nahmen ca. zwanzig Blogger dran teil. Endlich mal Gleichgesinnte, die man zu sehen bekam. Viele Blogs liest man am Tag selber und bekam jetzt auch mal von einigen die Gesichter zu sehen.
Meistens sitzt man alleine vor seinem Blog und grübelt z.B. über die Klickraten der anderen Blogger. Heute fand auch ein offener und so glaube ich auch ein sehr ehrlicher Austausch über das Thema statt. Natürlich wurden auch andere Themen wie Suchbegriffe usw. angesprochen.
Ich möchte mich hier in meinem Blog noch einmal bei den Veranstaltern für den netten Empfang und auch für das Treffen bedanken.
Das nächste Mal bin ich hoffentlich wieder dabei.
Die neuen Waffenverbotsschilder in St. Pauli hängen schon
Heute bemerkte ich, dass die neuen Waffenverbotsschilder in St. Pauli schon aufgehängt wurden. Als Blogger liebäugelte ich natürlich in der letzten Zeit, dass man sie noch vor der Entscheidung der Bürgerschaft aufhängen würde. Aber diesen Gefallen hat man mir dann doch nicht getan.
Man hatte wohl selber nicht mit der großen Anzahl der Schilder auf der Reeperbahn gerechnet, da man sie nicht an jedem Standort aufgehängt hat und wohl nicht so viele vorrätig waren. Beim Nobistor (S-Bahn-Eingang) hängt immer noch das alte Schild (Foto 2). Aber man hat ja auch noch bis Freitag Zeit und es gibt ja auch noch die netten Blogger, die darauf hinweisen. Ich würde sie auch an allen vier Ecken befestigen (siehe Foto 1). Ich mein nur so zur Sicherheit, damit hinterher nichts schiefgeht. Man braucht es Souvenirjägern ja nicht so leicht machen.
Foto 1: Das neue Waffenverbotsschild (einseitig befestigt).
Foto 2: Am Nobistor hängt immer noch das alte Schild.
Wenn ich Tourist wäre und kein deutsch sprechen würde, könnte ich das neue Zeichen so interpretieren, dass ich keine Flasche zerbrechen darf um sie als Waffe zu benutzen und würde mir dann sagen: „So schlau war ich auch schon vorher.“ Das ich Glas nicht mitführen darf, kann ich auf dem Schild so nicht erkennen.
Das hängt wohl damit zusammen, dass es im Internet Spielverderber gibt, die einem die Zeichen schon im Vorwege wegnehmen und man gerne etwas Eigenes hätte.
Okay, kann ich verstehen. Ich wüsste jetzt allerdings auch keine Alternative, als vielleicht erst gar keine Schilder aufzustellen.
Selbstverständlich brauchen wir bei der Anzahl der Vorfälle ein Waffenverbot und auch ein Glasflaschenverbot. Jeder Vorfall ist zuviel. Aber kann es vielleicht sein, dass wir mit den Schildern gerade das Gegenteil bewirken? Das einige Jugendliche sich bestätigt fühlen und meinen, sich an einem gefährlichen Ort aufzuhalten und das ganz toll finden? Und das es sich gerade um die Jugendlichen handelt, die man mit den Schildern ansprechen möchte? Ich weiß es nicht, aber ich könnte es mir sehr gut vorstellen. Und so einen tollen Eindruck bei den Touristen hinterlassen die Schilder auch nicht.
Schade, dass man das Ergebnis nicht messen kann.











5 Kommentare