Hamburg: Büroleerstand und keine Wohnungen
Büroleerstand in vielen Gebäuden der Perlenkette. An zahlreichen Gebäuden hängen MAKLER-Schilder.
In Hamburg gibt es immer mehr Büroleerstand und keinen ausreichenden Wohnungsneubau. Teilweise werden die schönsten Plätze in Hamburg mit gewerblichen, stillosen und hässlichen Billigbauten versehen, wobei man dann versucht, diese teuer zu verkaufen oder zu vermieten. Nicht nur das die Gebäude in meinen Augen teilweise hässlich aussehen, diese Art von Bauwahn wird auch langfristig dem Hamburger Tourismus schaden. Wenn das so weitergeht, werden die Passagiere wohl nicht mehr in Zukunft von der schönen Hansestadt Hamburg sprechen, wenn sie mit den Kreuzfahrtschiffen die Elbe herunter shippern, sondern eher von den Bausünden.
Es kann wohl auch nicht angehen, dass sich Leerstand für die Eigentümer lohnt. Das leuchtet wohl jedem Hamburger Bürger ein. Nur die Politiker haben da noch ihre Schwierigkeiten. Welche Interessen mögen da wohl wieder hinterstehen? Wahrscheinlich persönliche Interessen, denn den größten Teil der Wähler wird man mit dieser Politik wohl nicht erreichen.
Ich bin jedenfalls genervt! Ich liebe meine Stadt und was zurzeit in Hamburg passiert, finde ich nur noch traurig!
Was macht man denn jetzt mit dem Büroleerstand? In Wohnungen umbauen wird wohl etwas schwierig! Also weiter einen Leerstand dulden und weitere Bürogebäude bauen und auf der anderen Seite ehemals steuerlich subventionierte Gebäude wieder abreißen, damit in der Bauindustrie ja keine Arbeitsplätze verloren gehen?
Ich weiß, da gibt es noch viele weitere Faktoren, die das gemeine Volk nicht versteht.
Büroleerstand, Gentrifizierung und ein hässliches Stadtbild in Hamburg, wie soll das bloß weitergehen?
In Hamburg rumort es heftig in der Bevölkerung!
Ich gehe jetzt am Samstag zu der hoffentlich friedlichen Demonstration.
23.10.2010 vom Unicampus zum Astraturm um 13.00 Uhr









Die CDU hat Hamburgs Immobilienmarkt zum Haifischbecken erster Klasse gemacht. Riesenprofite auf der einen Seite, Wohnungsknappheit und explodierende Mietpreise auf der anderen Seite. Ein Trend, der generell Aufwind hat: http://publik.verdi.de/2010/ausgabe-10/gewerkschaft/titel/seite-1/A0
Du hast absolut Recht. Es ist höchste Zeit, dass Hamburg sich dagegen wehrt.
Je zahlreicher und friedlicher, desto besser.