Die neuen Blogger vom Hamburger Abendblatt
Mit Interesse habe ich heute aus der Hamburger Blogger-Landschaft erfahren, dass die neuen Blogger vom Hamburger Abendblatt an den Start gegangen sind.
Ich hatte schon immer in den letzten Tagen recherchiert, wann es denn nun endlich losgeht. Man platzt ja fast vor Neugierde.
Hm. Mit mir sind auch schon Interessierte mitgefahren, die dann unbedingt bloggen wollten. Mehr als einen Artikel haben sie aber dann über die weiteren Monate nicht geschafft. Das Bloggen ist eben auch nicht jedermanns Sache. Man muss Gefallen daran finden. Wenn der Spaß dann aber da ist, kann das Bloggen richtig zur Sucht werden (wohl ähnlich wie Heroin).
Man bekommt dann schon richtig schlechte Laune, wenn das Wetter mal total schlecht ist oder man arbeiten muss und dann nicht rausfahren kann (geht mir jedenfalls so). Aber es gibt ja auch unterschiedliche Themen, wo man auch mal etwas von zu Hause aus machen kann.
Ich habe jedenfalls die RSS abonniert und bin mal ganz gespannt, was da alles so in den nächsten Monaten an Informationen kommen wird.
Viel Erfolg!
Wettervorhersage
Morgen, am 28.01.2011 wird das Wetter laut MSN wolkenlos. Allerdings wird die Temperatur nicht über 0 Grad steigen.
Heute fotografiert: Der Hamburger Fesselballon.
Gorch Fock: Ein seelischer Schiffbruch für die Deutsche Marine!
Mehrere Vorwürfe gegen den Kommandanten und einige Führungsoffiziere des Segelschulschiffes ″Gorch Fock″, die sich in den letzten Monaten an Bord ereignet haben sollen, sind durch die Medienberichterstattung in den letzten Tagen an die Öffentlichkeit gelangt. Von u.a. Meuterei, Sex-Vorwürfen und zu harter Drill ist die Rede. Hinzu kommen die an Bord zahlreichen tödlichen Unfälle der vergangenen Jahre.
Zu viel für den Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU).
Der Kommandant des Segelschulschiffes wurde vorerst des Kommandos enthoben und eine Kommission hat sich auf den Weg zum Schiff gemacht, um die Vorwürfe zu prüfen.
Nun wird die ″Gorch Fock″ wieder ihren Heimathafen Kiel ansteuern und dann vorerst an die Kette gelegt.
Hat der Verteidigungsminister mit seiner Entscheidung, den Kapitän abzuberufen, überreagiert?
In Anbetracht der öffentlich gewordenen Vorwürfe und der Lebenslage auf einem Schiff, sicherlich nicht. Verfehlungen von Offizieren kommen vor. Die Bundeswehr hat ein Beschwerderecht und Fehlverhalten von Vorgesetzten werden ernst genommen.
Allerdings herrscht auf einem Schiff eine besondere Situation. Es gibt keine Fluchtmöglichkeiten für die betroffenen Personen.
Andauernde und grobe Verfehlungen von Vorgesetzten können für Besatzungsmitglieder zu einem Martyrium werden. Oft helfen nur Kollegen über die Geschehnisse hinweg.
Um wieder für normale Verhältnisse auf einem Schiff zu sorgen, bleibt sehr oft nur ein Abheuern der betroffenen Personen bis zur Klärung der Vorwürfe.
Auch war die Entscheidung, das Schiff wieder nach Deutschland zu holen, richtig. Vielleicht sollte das Ausbildungsprogramm neu überdacht werden.
Segelschulschiffe sind sicherlich die beste Möglichkeit für eine Ausbildung angehender Seeleute und nirgendwo kann man mehr über die Seefahrt erlernen, als auf einem Schiff, wie der ″Gorch Fock″. Allerdings muss man sich auch darauf verlassen können, dass man auf so einem arbeitsintensiven Segelschulschiff in guten Händen ist.
Für die Zukunft wünsche ich der ″Gorch Fock″ eine gute Führung, bei der sich neue Besatzungsmitglieder und angehende junge Seeleute sicher fühlen können, Spaß an der Schifffahrt erhalten und viel lernen.
Ein Ende für das Schiff bei der Bundesmarine durch politische Machtspielereien, halte ich allerdings für falsch.















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