Weblogy.de – Kay´s Weblog

Vodafone Kampagne

Posted in Social by Kay on 12. Juli 2009

Ein großer Teil der Blogger- und Internetszene schreibt und diskutiert über die neue Vodafone-Kampagne im Internet. Dabei fühlt sich einer wichtiger als der andere (so liest es sich jedenfalls in meinen Augen).

Da ich mich auch wichtig fühle, muss ich natürlich jetzt auch mal darüber schreiben, obwohl mir die Kampagne völlig schnuppe ist. Aber richtig getaggt, bringt mir das dann natürlich auch eine Menge Leser (woran vielen Bloggern wohl auch eher gelegen ist)!

Ich finde die Debatte über Vodafone nur noch peinlich, aber auch zugleich sehr amüsant.

Was man so alles in den Kommentaren lesen muss. Zum Beispiel muss der eine “Wichtige” dann gleich am Montag den anderen “Wichtigen” anrufen, um die Sache ausführlich zu diskutieren (ruf ihn doch einfach an). Dabei versuchen sich dann wiederum andere “Wichtige” in die Diskussion einzumischen, wobei “Wichtig” und “Wichtig” ihn eher als unwichtig betrachten und dieser wiederum keinen Anschluss an die beiden findet (wie traurig).   :-(

Andere wiederum machen einige Blogger im Internet schlecht, weil sie hinsichtlich  ”Zensurprovider Vodafone”, so wie sie genannt werden, Werbung machen.

Was für ein komisches Geschnatter im Internet!

Klar, interessantes Thema, nur die Art und Weise wie diskutiert wird, finde ich geradezu  belustigend.

So ich muss jetzt noch mal etwas in den einzelnen Blogs weiterlesen, um mich zu amüsieren.

Vielen Dank für den Besuch und ebenfalls viel Spaß!

Mindestlohncontainer in Altona

Posted in Altona, Hamburg, Social by Kay on 8. Juni 2009

Mindestlohn per Gesetz!

Kein Lohn unter 7,50 Euro

Mindestlohncontainer in der Großen Bergstraße (Hamburg-Altona)

Mindestlohncontainer in der Großen Bergstraße (Hamburg-Altona)

Vom 08. – 13. Juni 2009 steht in der Großen Bergstraße, in Hamburg Altona, ein Mindestlohncontainer. Initiator ist ein Bündnis aus Gewerkschaften und Sozialverbänden, die sich mit einer starken Stimme gegen Armut und für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland einsetzen. Die Aktion wird bis zur Bundestagswahl in Deutschland fortgesetzt.

Die Veranstaltung wurde heute offiziell vom Landesleiter ver.di “Wolfgang Rose” eröffnet.

Mindestlohncontainer


Unter dem Motto “Arm trotz Arbeit” nennt das Bündnis zehn gute Gründe für die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns:

Der gesetzliche Mindestlohn

  • sorgt für Gerechtigkeit
  • schützt die Menschenrechte
  • bekämpft Armut
  • verhindert Ausgrenzung
  • stärkt unser Gemeinwesen
  • belebt die Konjunktur
  • sichert fairen Wettbewerb
  • vereinfacht die Regeln
  • ist vielfach erprobt
  • hat viele Befürworter

Weitere Einzelheiten kann man unter der Internetseite www.mindestlohn09.de erfahren. Dort findet man auch weitere Stimmen in Wort und Bild, repräsentative Umfragen und Video-Berichte.

Vor Ort können Bürger ihre Stimme für den Mindestlohn abgeben.

Meine Meinung:

Mindestlohn

Der Mindestlohn in Höhe von 7,50 Euro deckt teilweise noch nicht einmal das Existenzminimum ab. Die Forderung der Partei “Die Linke”, einen Mindestlohn von 8 Euro mit einem dann kurzfristigen Anstieg auf 10 Euro, halte ich für gerechtfertigt. Die Arbeit muss sich lohnen, ohne dass der Staat dazusteuern muss. Ich bin nun kein Wähler der Links-Partei, aber hier haben sie recht.

Wer heute keine entsprechenden Umsätze und Gewinne mit seinem Geschäft erzielt, kann es nicht einfach auf dem Rücken der Mitarbeiter austragen. Dann muss man auch mal ein Geschäft eben schließen, wenn es nicht mehr rentabel ist. Das war früher auch schon so.

Diskutieren – Diskutieren – Diskutieren

Während fast alle EU-Länder schon einen Mindestlohn haben, wird in Deutschland fleißig diskutiert, diskutiert und diskutiert. Egal ob die Mitarbeiter einen leeren Kühlschrank haben,  Hauptsache schön lange alles hinauszögern. Aus politischer Sicht, sicherlich ein Fehler.

Der Mitarbeiter muss flexibel sein

Es gibt auch Unternehmen im Einzelhandel, die einen Stundenlohn knapp über den geforderten Mindestlohn bezahlen. Allerdings werden sehr oft nur Verträge mit 20 Wochenarbeitsstunden abgeschlossen. Dabei müssen sich die Mitarbeiter flexibel zeigen. Mal eine Frühschicht, mal eine Spätschicht. Das wiederum bedeutet, dass ein Zweitjob nicht mehr möglich ist und man von den 20 Stunden leben muss, was teilweise bei einigen Mitarbeitern zu großen Problemen führt.

Es geht also nicht immer nur um den Mindestlohn.

Noch ein Geschäft mehr auf Kosten der Mitarbeiter

In einigen Stadtgebieten gibt es z.B. schon fünf Friseur-Geschäfte. Da muss dann auch noch ein sechstes Geschäft zusätzlich aufgemacht werden. Wenn die Umsätze dann ausbleiben, sind die Mitarbeiter die Leidtragenden.

Vielleicht sollte man nicht immer jeden Business-Plan gleich abnicken. Mit einer realistischen Einschätzung hilft man dann auch dem Jungunternehmer, bevor er sich hinterher verschuldet und die Ämter für die Angestellten einspringen müssen, weil der Lohn nicht mehr in einer vernünftigen Höhe bezahlt werden kann.

Leiharbeit

Ich kann mich noch an die Anfangszeiten der Leiharbeit erinnern. Die Sekretärin vom Chef ging in den Urlaub und er saß alleine da. Nun kam die Zeitarbeitsfirma ins Spiel und ihm wurde unkompliziert eine Leiharbeiterin, die auch einen vernünftigen Lohn erhielt, zur Verfügung gestellt.

Was heute aus den Zeitarbeitsunternehmen geworden ist, ist wirklich das Letzte. Ich möchte auch gar nicht so viel darüber schreiben, bevor ich gleich explodiere.

Beispiel: Hochqualifiziert Leute, eingestellt als einfacher Angestellter (damit hinterher auch nichts schiefgeht) unter dem Motto – “Kannst froh sein, dass du überhaupt Arbeit hast”.

Ich glaube, die Arbeitsgesetze sind mittlerweile für Arbeitgeber so vernünftig ausgelegt (Probezeit, verbesserte Kündigungszeiten usw.), dass man langsam auch auf Zeitarbeitsunternehmen verzichten kann.

Viele Arbeitgeber sollten vielleicht noch einmal nachkalkulieren, ob sie mit einem Zeitarbeitsunternehmen wirklich besser fahren. Auch da gibt es “Schwarze Schafe”.

Heute auf der Reeperbahn

Posted in Social, St. Pauli by Kay on 14. April 2009

Als ich heute über die Reeperbahn ging (ich war auf dem Weg zum Dom), sah ich einen wohl Alkoholkranken auf dem Bürgersteig liegen (was auf der Reeperbahn nichts Ungewöhnliches ist). Doch seine Beine lagen auf der Straße, was sehr gefährlich war. Zum Glück war eine Sozialarbeiterin vor Ort, die dann auch sofort handelte und ihn dazu bewegte, die Beine von der Straße zu nehmen. Er lag sicherlich so schon eine ganze Weile dort.

Auf dem Dom angekommen, hatte ich beim Eingang gleich ein Hinweisschild gesehen, wie man sich auf dem Platz verhalten sollte. Ein Zeichen erinnerte mich gleich an die Situation auf der Reeperbahn und ich dachte, das Zeichen wäre doch auch etwas für unser gelbes Warnschild, welches auf der Reeperbahn überall hängt, und wir haben bei meinem kreierten Schild oben rechts ja noch eine Lücke. Ich habe es gleich mal versucht umzusetzen:

Erste Hilfe

Normalerweise sind auf der Reeperbahn ausreichend Kameras vorhanden, wo die Verantwortlichen hätten sofort reagieren müssen. Vielleicht haben sie die Sozialarbeiterin gerufen? Ich weiß es nicht. 

Ich finde das Zeichen auf alle Fälle besser, als noch ein Waffensymbol (wie z.B. Schlagring) aufzunehmen. Es würde das bedrohlich wirkende Schild etwas entschärfen und bei den Touristen einen besseren Eindruck hinterlassen.

Altona und Ottensen II

Posted in Altona, Ottensen, Politik, Social by Kay on 16. März 2009

Nach meiner letzten Berichterstattung + Video vor anderthalb Monaten (ich hatte etwas Wut im Bauch) hat sich in Altona und Ottensen einiges verändert.

 Die Schilder am Bahnhof Altona wurden sauber gemacht:

bahnhofsschild

Zusätzlich laufen die Mülleimer in der Ottenser Hauptstraße nicht mehr über (nur noch sehr selten) und werden wohl öfters geleert als noch vor einem Monat (da waren es noch ganze Müllberge). Auch um den Bahnhof herum sieht es nicht mehr so dreckig aus. Es ist jetzt immer Reinigungspersonal von der Deutschen Bundesbahn vor Ort (ist aber auch nötig bei diesen Menschenmassen).

Beim Supermarkt in Ottensen wurden die Schmierereien entfernt:

markt

Von den Papiercontainern versuchte man die Plakate abzureißen:

container

Für diese Aktivitäten muss ich jetzt einmal ein Lob aussprechen.

Nach dem Newsletter der Steg zu urteilen, den ich heute erhalten habe, geht man wohl davon aus, dass IKEA sicher nach Altona kommt:

Ich zitiere aus dem Newsletter (Überschrift: Neues Forum Altona – Auszugsparty und Ersatzflächen):

Der Eigentümer des benachbarten Frappant hat seine Bereitschaft erklärt, hier zeitlich befristet (bis IKEA kommt) Ersatzflächen für Kulturprojekte zur Verfügung zu stellen.

Das hört sich für mich schon sicher an. Da weiß man wohl etwas mehr. Gibt es für die „Neue Große Bergstraße“ schon ein Konzept?

Allgemein bin ich nun nicht so pingelig, was die Sauberkeit angeht. Nur wenn sich die Müllberge in der Ottenser Hauptstraße anhäufen, keiner es sieht bzw. keiner etwas unternimmt, dann sollte man auch einmal darauf hinweisen dürfen. Ich hatte dann auch gleich die anderen Problempunkte in meinem Video mit aufgenommen. 

Ansonsten hoffe ich, dass Ottensen/Altona auch Ottensen/Altona bleibt. Zuviel sollte man dann auch nicht verändern.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.