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Ist Hamburg bei einer Reaktorkatastrophe ausreichend gerüstet?

Posted in Hamburg by Kay on 6. Juli 2009

Viele waren am Samstag beim Einkaufen oder z.B. auf dem Straßenfest in der Sternschanze und bekamen von der Notabschaltung des AKW Krümmel nichts mit. Wie wird die Bevölkerung bei einer Reaktorkatastrophe möglichst schnell informiert, wenn Fernseh- oder Radiosender einen Sendeausfall haben? Sind Polizei, Feuerwehr, Krankenhäuser oder auch Technisches Hilfswerk ausreichend gerüstet für solche Vorfälle?

Die Rettungszentrale des Kreises Segeberg hatte z.B. einen zweistündigen Funkausfall.

Kann die Bevölkerung medizinisch ausreichend versorgt werden? Wie sieht es mit der Evakuierung der Bevölkerung aus? Was macht der Bürger in so einem Fall?

Wo sind die Merkblätter für die Bürger bei einem Nuklearunfall? Beim Hamburger Katastrophenschutz konnte ich sie nicht finden.

Da sind glaube ich noch einige Fragen offen. Gut, dass den Hamburgern am Wochenende  ein solches Szenario erspart blieb.

Ob in Hamburg dann alles so glatt gelaufen wäre, möchte ich bezweifeln. Auch wenn die Katastrophe von Tschernobyl lange Zeit zurück liegt, sollte man auf so eine Situation vorbereitet sein. Meistens tritt sie dann ein, wenn keiner damit rechnet.

Bei einer Sturmflut habe ich in den Hamburger Katastrophenschutz volles Vertrauen. Bei einem Nuklearunfall eher nicht so.

4 Antworten

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  1. Thomas said, on 6. Juli 2009 at 20:16

    Deine Frage beantworete ich mit einem klaren NEIN. Ist aber nicht nur für Hamburg zutreffend, sondern für alle Städte die in der Nähe von AKWs sind.

    Auch wenn man immer wieder „beruhigt“ wird… wenn es wirklich knallt nützt sowieso nichts mehr etwas. Die Folgeschäden sind unaufhaltsam.

    Besser man lässt es soweit nicht kommen.

  2. Kay said, on 6. Juli 2009 at 21:16

    Ich glaube, so denkt auch der Hamburger Katastrophenschutz, sonst hätte man schon ein Merkblatt oder Ähnliches veröffentlicht.
    Wo ich noch etwas jünger war, ist mir mal in 150 Meter Entfernung ein Tankschiff um die Ohren geflogen. Bei gewissen Indikatoren werde ich jetzt ziemlich schnell wach, wie z.B. bei Krümmel.

  3. Thomas said, on 6. Juli 2009 at 21:39

    Das „um die Ohren fliegen“ möchte ich mir gar nicht vorstellen. Aber ich weiß was Du damit meintest – soetwas prägt.

  4. Kay said, on 6. Juli 2009 at 21:55

    😉 Stimmt!


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