Weblogy.de – Kay´s Weblog

Fotos vom Red Bull Cliff Diving 2009 Hamburg: Springen von der Rickmer Rickmers

Posted in Hafen, Hamburg by Kay on 29. August 2009
Heute sprangen an den Hamburger Landungsbrücken 12 tollkühne Klippenspringer von der Rickmer Rickmers aus einer Höhe von 26 Metern. Sie gehören zu den besten Springern der Welt Die Sprünge wurden von einer Jury bewertet.
Das Finale vom 6. Wettkampf des „Red Bull Cliff Diving“ findet am 20. September 2009 in Griechenland statt.
Zahlreiche Zuschauer verfolgten die Veranstaltung bei einem leicht bewölkten Himmel.
Hier ein paar Impressionen:

Red Bull Cliff Diving 2009

Red Bull Cliff Diving 2009

cliffspringenhamburg2

Red Bull Cliff Diving 2009

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Red Bull Cliff Diving 2009

Red Bull Cliff Diving 2009

Red Bull Cliff Diving 2009

Red Bull Cliff Diving 2009

Red Bull Cliff Diving 2009

Red Bull Cliff Diving 2009

Red Bull Cliff Diving 2009 DLRG

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Im Sandtorhafen qualmt es

Posted in Hafen, Hamburg by Kay on 27. August 2009

Der Sandtorhafen gehört für mich zu einer der gelungensten Objekte in der Hafencity. Schöne Traditionsschiffe innerhalb eines Stadtteils – das finde ich schon sehr nostalgisch.

Wie die HafenCity Hamburg GmbH im September 2008 auf ihrer Internetseite mitteilte, sollen dort bis zu 30 historische Segler und Dampfschiffe einen Wasserplatz finden.

Bis jetzt konnte ich aber immer nur vereinzelt Traditionsschiffe im Sandtorhafen beobachten. Ich fragte dann gestern einmal den Hafenmeister, woran das liegen würde. Er sagte mir, dass sehr viele Schiffe jetzt im Sommer unterwegs seien und noch ein Schiff in der Werft liegt.

Ich hatte auch im Internet nachgelesen, dass es einige Probleme mit den Anwohnern gibt. Das konnte er mir bestätigen. Die Ursache wären u.a. die Dampfschiffe. Beim Anheizen würden sie entsprechenden Qualm erzeugen, was einige Anwohner stört. Auch Lärm, der durch die Arbeiten an den Schiffen verursacht wird, würde für die Anwohner ein Problem darstellen. Zwar steht in den Verträgen der Anwohner drin, dass man Hafenlärm in Kauf nehmen müsse, aber ob die Traditionsschiffe nun auch dazu gehören, ist fraglich.

Da kann man nur hoffen, dass es noch zu einer gütlichen Einigung kommt. Die Schiffe geben im Hafen nämlich ein tolles Bild ab. Schade, dass gerade dieses Projekt zu scheitern droht. Vielleicht gibt es ja noch Lösungsmöglichkeiten. Was für ein Trauerspiel!

Während meines Gespräches mit dem Hafenmeister kam ein Tourist in das Hafenmeister-Häuschen und fragte, warum denn so wenige Schiffe im Hafen liegen würden. Ich fühlte mich mit meinen Fragen natürlich gleich bestätigt.

Im Sandtorhafen lagen gestern nur drei Traditionsschiffe:

Sandtorhafen

Das Dampfschiff Elbe wird normalerweise mit Braunkohle angeheizt und stellt für einige Anwohner ein Problem dar. Daraufhin hatte man es mit anderer Kohle versucht. Um den Unterhalt des Schiffes zu sichern, muss es arbeiten, also Fahrgäste transportieren. Der beste Platz dafür ist die Hafencity. Z.B. in Harburg würde man eine ausreichende Anzahl an Fahrgästen nicht finden.

Dampfschiff Elbe

Nostalgische Häuschen im Sandtorhafen. Das vordere Haus wurde mit Toiletten ausgestattet, das hintere Haus ist das Hafenmeisterhaus:

Sandtorhafen

Keine Schiffe in den Docks

Posted in Hafen by Kay on 26. August 2009

Schon seit zwei Tagen sind keine Schiffe in den Docks bei Blohm & Voss. Muss man sich Sorgen machen? Passiert ja manchmal, aber sehr selten.

Dock

Hamburger Gängeviertel: Die machen was sie wollen!

Posted in Hamburg by Kay on 25. August 2009

Gerade vor zwei Wochen war ich zufällig im Hamburger Gängeviertel. Ich fuhr den Valentinskamp herunter (was eigentlich gar nicht meine Strecke ist) und stoppte an dem einen Hofeingang. Wie ich nun einmal bin, wurde ich neugierig, als ich im Hof die alten Gebäude sah. Im Hof ein kleiner Bauzaun, einige Fenster waren mit Sperrholzplatten zugestellt, auf der einen Platte ein Spiegel. Ich hatte aufgrund der Atmosphäre und des kultigen Spiegels gleich ein Selbstporträt mit der Kamera von mir gemacht. Bei dem einen Haus war hoch oben, unterm Fenster, ein Wäscheständer mit Wäsche gespannt. Ich wunderte mich ein wenig. Wohnten hier noch Leute? Es war alles eigentlich ganz still.

Natürlich waren mir gleich die alten Gebäude aufgefallen. Ich dachte nur, in was für einem schrecklichen Zustand sie sich doch befinden würden. Das sind doch noch alte Hamburger Speicher- und Lagergebäude. An dem einen Haus hing noch ein alter Bautenzug. Ich war mir natürlich ganz sicher, dass die Gebäude Hamburg erhalten bleiben. Nur warum fängt man nicht langsam mal an, die Gebäude zu sanieren? Der Zustand würde sich doch sonst nur noch verschlimmern.

Als ich jetzt in den Medien hörte, dass die Häuser abgerissen werden sollen, fiel ich aus allen Wolken.

Selber bin ich ja nun kein Immobilienfachmann. Ich stelle mich vor ein Haus und entscheide, ob es mir gefällt oder nicht. Diese Einfachheit hat sicherlich auch seine Vorteile. Die Häuser, die ich im Gängeviertel gesehen habe, hatten für mich auch einen historischen Wert.

Nun vertraue ich eigentlich den Behörden, dass sie auf solche Werte achten und sie für Hamburg schützen und erhalten. Jetzt musste ich merken, wie naiv ich doch manchmal bin! Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Schön, dass es noch Bürger gibt, die aufpassen.

Die machen sonst mit Hamburg, was sie wollen!

Ich war heute vor Ort und konnte ein paar Eindrücke von den Engagierten erhalten:

Hamburger Gängeviertel

Hamburger Gängeviertel

Hamburger Gängeviertel

Hamburger Gängeviertel

Hamburger Gängeviertel

Hamburger Gängeviertel

Hamburger Gängeviertel

Hamburger Gängeviertel

Hamburger Gängeviertel

Hamburger Gängeviertel

Hamburger Gängeviertel

Internationales Maritimes Museum Hamburg

Posted in Hafen, Hamburg by Kay on 23. August 2009

Aufgrund einer Empfehlung, bin ich gestern zum Internationalen Maritimen Museum in Hamburg gefahren. Vor Ort traf ich auf den ältesten Speicher in Hamburg. Er wurde 1878/79  am Brooktor erbaut. Für die Hafencity und das Museum wurde er neu restauriert und modernisiert. Eine tolle Leistung. Er sieht aus wie neu. Ein richtig schickes Hamburger Gebäude – so wie ich es liebe.

Hinsichtlich des Museums habe ich mit einer etwas größeren Modellsammlung von Schiffen  in normalen Räumen gerechnet. Wie in einem Museum halt.

Als ich dann die Eingangshalle betrat, war ich schon beeindruckt. Alles ganz neu, restauriert und nostalgisch eingerichtet. Die Mitarbeiter an der Kasse waren freundlich. Der Eintritt betrug zehn Euro.

Als ich dann mich durch Stockwerk eins und zwei durcharbeitete, fiel mir alles aus dem Gesicht. Eine richtige Schatzkammer! Historische Bilder von Schiffen, geschichtliche Bücher, alte Karten, historische Schiffsmodelle usw. Und wie schön eingerichtet. Alles ausführlich beschriftet. Filme werden gezeigt, es gibt Sitzmöglichkeiten, Hörmöglichkeiten, für Kinder wurde eine Spielecke eingerichtet mit Legos und man kann alles sehen. Nichts wird versteckt – selbst der Arbeitsraum für die Restaurierung der Modelle ist einsehbar. So ein schönes Museum! In dem Museum stecken nicht nur Museumsstücke, sondern auch viele tolle Ideen.

Es ist für alle etwas dabei. Historische Schifffahrt, Schifffahrt in der Gegenwart, Meereskunde, alternative Energien, Naturwissenschaften, Umwelt, Meerestiefe, Forschung usw. Gezeigt wird eine Ecke mit den modernsten Ruderanlagen, Schiffsrümpfe, Knoten, Spleiße, Radaranlagen, Echolote, Sextante, unterschiedliche Modelle von Kompassen, Kompasse mit D-Korrektoren, das Thema Walfang und Harpunen, Hafenanlagen, unterschiedliche Ferngläser, Leuchttürme, die unterschiedlichsten Schiffsmodelle in fast allen Größen, Werfanlagen usw. Ich kann es alles gar nicht wiedergeben, was ich gesehen habe.

Ich war um 15.00 Uhr dort. Bis zur Schließung des Museums um 18.00 Uhr, konnte ich mir die vielen Ausstellungsstücke innerhalb der neun Stockwerke aus zeitlichen Gründen nicht vernünftig ansehen. Als ich mit einem Mitarbeiter sprach, waren wir beide einer Meinung, dass man wohl das Museum zweimal besuchen müsse, um alle Sehenswürdigkeiten genau betrachten zu können. Er sagte mir, dass er manchmal selber noch einige neue Dinge entdecken würde.

Da kann ein gewisser Mann in Hamburg schon ganz schön stolz darauf sein, auf dass, was er für Hamburg geschaffen hat.

Selber habe ich auch einige Kenntnisse von der Schifffahrt und vom Hafen. Allerdings nur aus der Gegenwart.

Ich werde auf alle Fälle noch einmal dort hingehen. Dann aber mit etwas mehr Zeit. Vielleicht werde ich auch an einer Führung teilnehmen.

www.internationales-maritimes-museum.de

Ich kann mit den Fotos natürlich nur einen Bruchteil den Museums zeigen.

maritimes_museum_hamburg Der älteste Speicher in Hamburg. Maritimes Museum Hamburg Maritimes Museum Hamburg Die Queen Mary II mit Legos erbaut. Maritimes Museum Hamburg Der Raum für die Restaurierung der Ausstellungsstücke. Maritimes Museum Hamburg Maritimes Museum Hamburg Ist doch ganz klar, dass ich mich als Hamburger für dieses Foto entschieden habe. 😉 Maritimes Museum Hamburg Antriebsmaschine (Backbord) des Schnelldampfers „Deutschland“, 1900 Maritimes Museum Hamburg Maritimes Museum Hamburg Maritimes Museum Hamburg Das Foto habe ich extra in schwarz/weiß dargestellt. Maritimes Museum Hamburg Maritimes Museum Hamburg Passagierdampfer Maritimes Museum Hamburg Passagierkabine der „Sea Cloud II“, 2001 Maritimes Museum Hamburg Thema „Meerestiefe“. Maritimes Museum Hamburg Ich fand es schon ziemlich schrecklich, mit was für Geschossen, wir Menschen auf andere Lebewesen schießen, die dann noch lange Zeit mit dem Geschoß im Körper weiterleben. Das muss man sich mal vor Ort angeschaut haben, sonst bekommt man davon keine Vorstellung.

Internationales Maritimes Museum Hamburg

Internationales Maritimes Museum Hamburg

Internationales Maritimes Museum Hamburg

Schiffsmodelle in allen Ausführungen.