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Zucht und Ordnung in der Hafencity

Posted in Hamburg by Kay on 8. Dezember 2009

Als ich heute den Basketballkorb auf dem Spielplatz in der Hafencity gesehen hatte, bekam ich gleich ein schlechtes Gefühl. Da hat man doch tatsächlich den Kindern, die Regeln der Erwachsenen, auf das Spielgerät geschrieben. So haben die Kinder die Regeln immer schön vor den Augen. Typisch Hafencity!

Ich hatte so etwas vorher noch nie gesehen.

Ein kleines Schild am Rand des Spielfeldes, wie es in anderen Stadtteilen auch üblich ist,  hätte doch gereicht? Aber in der Hafencity herrscht eben Zucht und Ordnung.

Irgendwie wächst der Stadtteil komisch hoch.

Allerdings finde ich es okay, dass die Kinder in der Woche mittags durchspielen dürfen. Das hat man nicht auf jedem Spielplatz in Hamburg. 🙂

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3 Antworten

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  1. Mark von Hamburg said, on 9. Dezember 2009 at 10:03

    Ja.
    Oder herrscht dort Kreativität? Mal was anderes …

  2. Kay said, on 9. Dezember 2009 at 13:21

    Diese Art von Kreativität passt aber gerade nicht in die Hafencity,
    wo die Anwohner das
    Sticheln mit den Museumsschiffen anfangen, weil die Polstermöbel
    dreckig werden könnten und es ihnen zu laut ist, die Kinder ihre
    Schulpause auf dem Dach verbringen,
    weil die Schule zurzeit eingemauert wird usw.

    Da fehlte natürlich so ein Schild noch.

    Hat man es anfangs eigentlich schon einmal ohne Schild versucht?
    Ist das Spielen der Kinder wirklich so laut?
    Bei uns in Altona, im Innenhof, gibt es seit Jahrzehnten kein Schild.
    Klappt super.

    Ich fand es ein bisschen merkwürdig und für die Hafencity typisch.

    Aber es ist trotzdem sehr interessant mit anzusehen, wie der Stadtteil
    mit den Menschen dort wächst.

    Hmm.

  3. dk said, on 12. Dezember 2009 at 15:44

    Kreativität? Ja, vielleicht… Ich erinnere mich dunkel an ein handgefertigtes Schild, das dort letztes Jahr hing…

    Kinder? Kann ich mir nicht vorstellen. Die können im Verein Basketball spielen und sind ja eh den größten Teil des Tages in der Schule – oder dort auf dem Dach, wie du ja bemängelst… 😉

    Dann schon eher Jugendliche und Jungerwachsene aus anderen Stadtteilen (die womöglich schon ganz andere Erfahrungen mit „Zucht und Ordnung“ gemacht haben – z.B. bei Kontrollen auf dem Kiez oder in Bergedorf…)

    Ob das Ganze mal ein „lebendiger Stadtteil“ wird, interessiert mich natürlich auch…
    🙂


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