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Willkommen IKEA

Posted in Altona by Kay on 21. Januar 2010

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5 Antworten

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  1. Peter Pech said, on 21. Januar 2010 at 23:47

    Glaubst Du das wirklich?
    Warst Du noch nie bei Ikea? Noch nie dort im Stau gestanden? Parkplatz gesucht?
    Selbst wenn der eine oder die andere mit der Bahn kommt – wo sollen all die Autos fahren?
    Wer, der ein Auto hat, fährt mit den Öffentlichen zu Ikea?
    Nein, man möchte gerne gleich aufbauen, was man gekauft hat.

    Wer sich durch Ikea gekämpft hat, isst hinterher noch ein Hotdog für einen Euro, geht aber bestimmt nicht ins Café nebenan. Dann ist man nämlich groggi, kaputt, die Füße tun weh …

    Das Frappant ist nicht schön – Ikea wird nicht schöner sein.
    Sogar höher und dominater.

    Die Anlieferungen fahren ab 3:30 h.
    Die Öffnungszeiten sind sehr gedehnt.
    Das wird bestimmt nicht witzig.

    Da geht die Sonne bestimmt nicht auf. Eher unter.

  2. Kay said, on 22. Januar 2010 at 00:36

    Mal abwarten, wie das mit Ikea wird. Karstadt, Aldi, Nordsee, Spar etc. wurden damals auch beliefert und keiner hat sich beschwert.

    Was mich ganz besonders stört, ist, dass viele Gegner erst jetzt
    aus ihren Löchern kommen und nicht schon viel früher etwas auf
    die Beine gestellt haben.
    Jetzt soll eine Änderung stattfinden und man wird fürchterlich
    schreckhaft oder einfach nur anti.

    Außerdem vertraue ich den Verkehrsplanern, die ja nicht ihr erstes
    Projekt in ihrer Kariere planen.

    Ich hatte damals dort noch gewohnt und das hatte wirklich Qualität. Abends noch mal eine Wurst unten bei Karstadt im Imbiss usw. Einfach genial. Hinzu kamen die ganzen Einkaufsmöglichkeiten.

    Ich weiß nicht, wann ich jetzt das letzte Mal in der Neuen Großen Bergstraße Geld ausgegeben habe. Das würde sich jetzt auch nicht ändern, nur weil sich dort ein paar Künstler oder ein Stadtteilzentrum befinden würden.

    Für die Anwohner sicherlich ein Zugewinn. Was die Unternehmer betrifft, sicherlich auch mal eine Motivation, ihre Geschäfte auf Vordermann zu bringen und auch mal wieder zu investieren. Die sind doch zurzeit völlig lustlos?

    Auch wenn ich selber gegen die Verdrängung von jetzigen Mietern in ihrer Wohngegend bin, muss man, was die Neue Große Bergstraße betrifft, etwas Vernunft zeigen. Hinsichtlich der Mieter soll es ja auch noch einen Plan geben.

    Doch, ich glaube, es wird mit Ikea alles besser.

  3. Peter Pech said, on 22. Januar 2010 at 10:10

    Du warst also noch nie bei Ikea.

    Bei Karstadt kaufe ich Klamotten, Bürokram oder so. Dinge, die ich zu Fuß mit nach Hause nehmen kann.
    Bei Aldi meine Lebensmittel, die ich sogar für einen 4-Personen Haushalt zu Fuß schleppen kann.

    Bei Ikea kaufe ich Billy oder Körbe oder Ivar – das kann ich nicht nach Hause tragen.

    Und Du vertraust den Verkehrsplanern?
    Vertraust Du auch den Politikern, weil sie schon so lange Politik machen?
    Den Medien, weil die Journalisten schon mehrer Texte geschrieben haben?

    Gehe mal durch unsere Innenstadt – was wurde da nicht alles abgerissen, um für Autos Platz zu schaffen.
    Später wieder zurück gedreht. Aber der Schaden ist irreperabel.

    Warum gibt es nur Ikea oder Frappant?
    Keine andere Alternative?
    Frappant „gehört“ – so weit ich weiß – der Hypo Real Estate. Und die hat nun wirklich nix mehr zu sagen. Oder besser gesagt, Frappant gehört somit eigentlich den Bürgern.
    Ist Dir schon mal aufgefallen, wie die Stadt jedes Tafelsilber verhökert?

    Jedenfalls wundert es mich, dass Du Dir nicht vorstellen kannst, wie es dann hier aussieht…

  4. Reiner said, on 27. Januar 2010 at 11:09

    @ Kay,
    Wenn Du sagst: „Mal abwarten, wie das mit Ikea wird…“ klingt das als könnte man das rückgängig machen, wenn es sich als Fehler herausstellt.
    Das Frapant 2.0 wird dann da stehen – ob blau/gelb oder grau ist dabei nicht sonderlich interessant.
    Ein Problem, aus Sicht der (unmittelbaren) Nachbarschaft ist, dass man die Pest abreißt um Cholera hin zu bauen.

  5. Kay said, on 27. Januar 2010 at 12:02

    @Reiner

    Das hätte der Großen Bergstraße auch mit Media Markt, Max Bahr etc. passieren können. Dann hätte das Gebäude ein Rot oder ein etwas anderes Gelb bekommen. Jedem kann man das sowieso nicht Recht machen. Das Atlantik Hotel hätte da auch nicht hingepasst. Oder vielleicht noch ein Gebäude mit mehreren Ladenflächen? Dafür haben wir das Forum.
    Und ein neuer Wohnklotz, Künstler- oder Stadtteilzentrum hätte die Gegend auch nicht belebt, sondern wahrscheinlich noch schauriger gemacht. Außerdem fehlt der Stadt das Geld für solche Projekte. Es ist eben eine Einkaufsstraße und das kann man mit den zahlreichen Vermietern der einzelnen Ladenflächen auch nicht so schnell ändern.
    Die jetzige Lösung halte ich für vernünftig.

    Die Bürger haben sich über die Medien, zahlreichen Gesprächen, Straßenschildern eine Meinung gebildet (das zeigt auch die hohe Wahlbeteiligung) und ihr Kreuz gemacht. Das sollte man so akzeptieren.


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