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Hindernisse für Skater – eine Gefahr für alle

Posted in Hamburg, Karoviertel, Sternschanze by Kay on 3. April 2010

Heute war ich kurz auf den Magellan-Terrassen. Einige Skater waren auch da.

Was ich dann aber sah, raubte mir fast den Atem. Ein drei- bis vierjähriges Kind fiel vom Kinderfahrrad und knallte genau zwischen zwei Skater-Hindernisse. Zum Glück hatte das Kind einen Fahrradhelm auf und es ist nicht viel passiert.

Ich hätte diese Situation gerne mit meiner Kamera festgehalten, die aber leider im Rucksack steckte. Als ich sie dann draußen hatte, war das Kind schon wieder auf den Beinen und wurde vom Vater getröstet. Da hatte das Kind wohl einen Schutzengel. Es hätte die schlimmsten Verletzungen davontragen können, wenn es mit dem Kopf auf so einen Stopper gefallen wäre.

Nun ist das ja nichts Ungewöhnliches, dass Kinder auch mal vom Fahrrad fallen und sich stoßen. Aber wenn vorsätzlich gefährliche Dinge angebracht werden, finde ich, ist das der Hammer. Der Vater war auch nicht besonders begeistert von den „Extras“.

Jetzt hatte ich diese Stopper auch auf einem Kunstobjekt im Karoviertel bei der Gnadenkirche entdeckt, wo auch zwei Kinder drauf spielten. Scharfkantig und Spitz!

Schade, dass ich das Foto in der Hafencity nicht schießen konnte. Es sah wirklich sehr gefährlich aus.

Aber „Heute ist nicht alle Tage – ich komm wiederkeine Frage“.😉

5 Antworten

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  1. Basti said, on 9. April 2010 at 17:45

    Hallo,

    kann dem nur Zustimmen: absoluter Schwachsinn soo etwas!
    In Karolinenviertel hat die auch kaum jemand außer zwei oder drei Anwohner gewollt! Der Bezirk hat sie einfach hingemacht. Die große Fläche kann man fast garnicht anders nutzen außer für solche Sportarten. Das hat das Quartier an der Ecke wunderbar belebt. Tja schade drum. Das zeigt aber HH Politik in solchen Fällen. Genau wie die falsche Weltöffentlcihkeit in der Hafencity…
    Im Karoviertel hätten das die Planer ebenfalls im Vorfeld wissen müssen, hätten sie ein bißchen Blick für Subkulturen und Prozesse in der Stadt. So hätte man von vornherein Metallscheinen in das „Kunstobjekt“ integrieren können.

    Naja, vielleicht kann man ja Leisten zum draufsetzen entwickeln und so die Plätze wieder nutzbar machen;-)
    Schwer ist das eigentlich ja nicht.

    Viele Grüß

    Basti

  2. […] Einen weiteren Artikel mit Fotos dieser Stopper findet ih hier: Skate Stopper in Hamburg […]

  3. Kay said, on 9. April 2010 at 19:13

    @Basti

    Die Skat-Stopper sehen nicht nur blöd aus, sie sind auch gefährlich für Kinder/Erwachsene, die darauf stürzen könnten. Über die Verletzungen mit Skat-Stoppern werden sicherlich keine Statistiken geführt. Ich weiß gar nicht, ob es da nicht eine TÜV-Abnahme geben muss.

    Außerdem finde ich es gegenüber Touristen peinlich, wie wir Deutschen uns mal wieder geben.

  4. Beobachter said, on 27. April 2010 at 14:26

    Wer kommt auf solchen Schwachsinn!? Skaterstopper.
    Wieviele Beamte sich wohl mit der Planung und Realisierung dieser Dinger befasst haben mögen, statt sich um wichtigeres zu kümmern?

  5. T'mon der Skategreis said, on 22. Januar 2012 at 01:40

    Mit ’ner Akkuflex wäre dieser Unsinn in Minuten behoben – schade das so etwas Sachbeschädigung ist das Anbringen von solchem Müll aber erlaubt!


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