Weblogy.de – Kay´s Weblog

Leerstand zu Wohnraum: Demonstration gegen die Wohnungsnot

Posted in Hamburg by Kay on 23. Oktober 2010

Über 3.500 Menschen demonstrierten heute friedlich mit selbst gebastelten Wohntürmen aus Pappe und beschrifteten Plakaten  gegen die Wohnungsnot und gegen den Büroleerstand in Hamburg. Die Demonstration begann beim Unicampus und endete am Astra-Turm auf St. Pauli. Ich fand, sie war ein voller Erfolg und man zeigte offen seinen Unmut über die derzeitige Situation in Hamburg. Hoffentlich wird sich etwas ändern. Einige Fotos konnte ich machen:

Und dann gab es leider doch noch nach der Demonstration einige kleine Auseinandersetzungen auf der Reeperbahn:

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Hamburg: Büroleerstand und keine Wohnungen

Posted in Altona, Hamburg by Kay on 21. Oktober 2010

Büroleerstand in vielen Gebäuden der Perlenkette. An zahlreichen Gebäuden hängen MAKLER-Schilder.

In Hamburg gibt es immer mehr Büroleerstand und keinen ausreichenden Wohnungsneubau. Teilweise werden die schönsten Plätze in Hamburg mit gewerblichen, stillosen und hässlichen Billigbauten versehen, wobei man dann versucht, diese teuer zu verkaufen oder zu vermieten. Nicht nur das die Gebäude in meinen Augen teilweise hässlich aussehen, diese Art von Bauwahn wird auch langfristig dem Hamburger Tourismus schaden. Wenn das so weitergeht, werden die Passagiere wohl nicht mehr in Zukunft von der schönen Hansestadt Hamburg sprechen, wenn sie mit den Kreuzfahrtschiffen die Elbe herunter shippern, sondern eher von den Bausünden.

Es kann wohl auch nicht angehen, dass sich Leerstand für die Eigentümer lohnt. Das leuchtet wohl jedem Hamburger Bürger ein. Nur die Politiker haben da noch ihre Schwierigkeiten. Welche Interessen mögen da wohl wieder hinterstehen? Wahrscheinlich persönliche Interessen, denn den größten Teil der Wähler wird man mit dieser Politik wohl nicht erreichen.

Ich bin jedenfalls genervt! Ich liebe meine Stadt und was zurzeit in Hamburg passiert, finde ich nur noch traurig!

Was macht man denn jetzt mit dem Büroleerstand? In Wohnungen umbauen wird wohl etwas schwierig! Also weiter einen Leerstand dulden und weitere Bürogebäude bauen und auf der anderen Seite ehemals steuerlich subventionierte Gebäude wieder abreißen, damit in der Bauindustrie ja keine Arbeitsplätze verloren gehen?

Ich weiß, da gibt es noch viele weitere Faktoren, die das gemeine Volk nicht versteht.

Büroleerstand, Gentrifizierung und ein hässliches Stadtbild in Hamburg, wie soll das bloß weitergehen?

In Hamburg rumort es heftig in der Bevölkerung!

Ich gehe jetzt am Samstag zu der hoffentlich friedlichen Demonstration.

23.10.2010 vom Unicampus zum Astraturm um 13.00 Uhr

Am Kaiserkai

Posted in Hamburg by Kay on 17. Oktober 2010

Wie kann man nur die Häuser so nah an die große Elbphilharmonie bauen? Ich finde das sehr erdrückend und dunkel:

Deichtor-Center: Fotos

Posted in Hamburg by Kay on 17. Oktober 2010

Heute hatte ich eine paar Fotos vom Deichtor-Center an der Oberbaum-Brücke geschossen. 2002 wurde das zehngeschossige Bürogebäude fertig gestellt.

Das neue St. Pauli Museum

Posted in Hamburg, St. Pauli by Kay on 14. Oktober 2010

Heute hatte ich das neue St. Pauli Museum in der Davidstraße besucht. Ich bin extra letzte Woche nicht zur Eröffnung hingegangen, da ich meine Ruhe bei der Besichtigung haben wollte, die ich an dem Tage wohl nicht gefunden hätte.

Der eigentliche Rundgang begann heute für mich mit der Besichtigung der Außenfassade des Hauses. Historische Hamburg-Fotos zierten die  Hauswände des Museums und in den kleinen, eingebauten Schaufenstern wurden einige Museumsstücke gezeigt.

Zügig durch die Eingangstür, wurde ich dann auch gleich gestoppt. Man bat mich zur Kasse. Mit fünf Euro war ich dabei. Die habe ich dann auch sehr gerne bezahlt, da ich Museen in den Stadtteilen sehr wichtig finde und auch an St. Pauli sehr interessiert bin. Bei uns in Altona versucht man uns ja gerade das Museum wegzunehmen.

Nach dem Betohlen, ging ich in die zahlreichen, abgedunkelten Räumlichkeiten, die sofort hinsichtlich der Einrichtung an das Rotlichtmilieu von St. Pauli erinnerten. Dort hing teilweise ein Sammelsurium von sehr gut beschriebenen Fotos, die die Geschichte St. Paulis wiedergaben. Zusätzlich wurden über Flachbildschirme Videos gezeigt, die zahlreiche, geschichtliche Themenbereiche des Stadtteils abdeckten. Aber auch antiquarische Möbelstücke oder auch zum Beispiel eine Gitarre aus der Star-Club-Zeit konnte ich entdecken.

Wer das Museum besuchen möchte, sollte etwas Zeit mitbringen, da es viel zu lesen und zu sehen gibt.

Für die Hamburger ist das Museum natürlich sowieso ein „Muss“!

St. Pauli Museum e.V.
Davidstraße 17
20359 Hamburg – St. Pauli

Montags: geschlossen
Dienstags bis Donnerstag: 11:00 Uhr – 21:00 Uhr
Freitags und Samstags: 11:00 Uhr – 23:00 Uhr
Sonntags: 11:00 Uhr – 20:00 Uhr

www.st-pauli-museum.com

Der Eingang des St. Pauli Museums in der Davidstraße:

Ausstellungsstücke vom Hamburger Kiez:

Eine Litfaßsäule beklebt mit alten St. Pauli Nachrichten:

Zahlreiche bekannte Gesichter hängen an der Wand:

Es gab auch schon einmal einen Schuhhaftbefehl auf St. Pauli:

Museums-Gründer Günter Zint im St. Pauli Museum: