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Am Kaiserkai

Posted in Hamburg by Kay on 17. Oktober 2010

Wie kann man nur die Häuser so nah an die große Elbphilharmonie bauen? Ich finde das sehr erdrückend und dunkel:

5 Antworten

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  1. Latze said, on 18. Oktober 2010 at 09:00

    Ich empfinde das auch immer als etwas unschön, wenn ich mal da bin. Aber es stellt sich die Frage nach der Henne und dem Ei: Was war zuerst da? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, aber: Die Wohnhäuser waren zumindest zuerst fertig.

  2. Kay said, on 18. Oktober 2010 at 11:12

    Eigentlich ist das egal, wer zuerst die Häuser fertig gestellt hatte oder wer zuerst die Baugenehmigung erhalten hat.
    Es wurde falsch geplant. Aber verantwortlich ist hinterher sowieso keiner mehr.
    Man verfolgt da wohl eher seine persönlichen Interessen und macht sich wohl weniger Gedanken um das Stadtbild und
    um das, was man den nachfolgenden Generationen hinterlässt.

  3. Bernd said, on 19. Oktober 2010 at 14:32

    Sehr eindrucksvolle Perspektive.

    Grundsätzlich gefällt mir die HafenCity in diesem Bereich (1. Bauabschnitt) ja ziemlich gut. Und Hamburger sind halt doch recht verwöhnt, breite Straßen mit Grünstreifen, Bäumen und einem breiten Fußweg vor Häusern von selten mehr als 5 Stockwerken sind im Stadtbild ja doch sehr weit verbreitet. Anders als z.B. in FaM, München, Berlin, London, NYC etc. Wohlgemerkt spreche ich von innerstädtischen Bereichen, nicht den Randgebieten. Und zu ersteren muß sich die HC wohl zählen lassen.

    Andererseits bin ich schon skeptisch, ob die Pläne SO clever sind. Immerhin wird er Konzertbetrieb eine ziemliche Verkehrszunahme provozieren, neben Reisebussen und Taxen werden bestimmt viele PKW Abend für Abend die Elbphilharmonie ansteuern (sowie nach 22:00 Uhr wieder heimwärts strömen, viel Spaß). Und ich erwarte nicht, dass der überwältigende Teil der Gäste den ÖPNV nutzen wird, noch ist die Gesellschaft m.E. nicht so weit.

    Bleibt abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln. Als Magnet für den Tourismus funktioniert das Quartier ja zumindest ausgezeichnet.

  4. Kay said, on 21. Oktober 2010 at 21:58

    @Bernd

    Danke für den Kommentar.

    Ja, Tourismus ist in der Hafencity zeitweise vorhanden. Die Touristen bemerken aber leider nicht die fehlende Urbanität
    im 1. Abschnitt, wenn wir die Bereiche Verkehr (z.B. Radwege usw.), Freizeit, Arbeit und Shopping nehmen. Aber man könnte
    darüber sicherlich eine längere Ausführung schreiben.

    Und ich glaube auch, dass einige Punkte falsch geplant wurden. Ich hätte mich für eine kostengünstigere Hochbahn ausgesprochen,
    die an der Elbphilharmonie eine eigene Haltestelle bekommen hätte und vielleicht auch durch die Häuser gefahren wäre, wie es auch in
    anderen Städten sehr schön gemacht wurde. Zusätzlich hätte ich vor der Elbphilharmonie auch mehr Freiraum gelassen.
    Das sind aber auch alles Dinge, die ein Laie schon im Vorwege hätte sehen können.

    Ich bin etwas enttäuscht.

  5. Beobachter said, on 16. November 2010 at 16:22

    Hamburg sieht sich doch selbst immer in der Riege der ganz großen. Dann muß man auch mit solchen Verhältnissen leben.
    Die St. Patrick’s Cathedral in New York ist dafür ein schönes bzw. schlechtes Beispiel.

    Und wer soviel Kohle hat, um in der Hafen City zu bauen oder gar zu wohnen, der kann sich ja öfters in der Karibik vom Stress erholen…


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