Weblogy.de – Kay´s Weblog

Kunst im alten St. Pauli Museum

Posted in Hamburg, St. Pauli by Kay on 31. März 2011

Jahrelang gab es das berühmte und nicht nur von den Anwohnern geschätzte Sankt Pauli Museum in der Hein-Hoyer-Straße 56 auf St. Pauli.

Im Oktober 2010 zog man dann in die Davidstraße 17 um, u. a. um sich flächenmäßig zu vergrößern.

Doch was ist aus den alten Räumlichkeiten des Museums geworden?

Als Anwohner kann man glücklich sein. KEINE YUPPIE-BUDE!

Eingezogen ist eine fünfköpfige Künstlergruppe (zwei Goldschmiede, ein Möbelbauer und zwei Filz-Künstler), die sich einen Traum von einem eigenen Geschäft erfüllt haben und ihre Kunst in Zukunft dort anbieten werden.  Neben einer kleinen Schmuck-Schmiede für die Herstellung von Design-Schmuck, wird auch Kunst aus Filz, Möbel und allgemeines Kunsthandwerk hergestellt und verkauft.

Schon am Donnerstag war ich vor Ort um die Vorbereitungsarbeiten für die Eröffnung zu beobachten. Dabei bemerkte ich bei den vorbeigehenden Anwohnern zufriedene und freundliche Gesichter. Man freut sich!

Einen Namen für das Geschäft hat man noch nicht gefunden. Also bleibt es solange das EX Sankt Pauli Museum.

Heute war die Eröffnung und ich habe ein paar Fotos geschossen:

Einfach mal vorbeischauen. 🙂

Hein-Hoyer-Straße 56, 20359 Hamburg

Foto-Ausstellung in Hamburg: Vivian Maier – Twinkle, twinkle, little star …

Posted in Altona, Hamburg by Kay on 30. März 2011

Heute war ich in der „Galerie Hilaneh von Kories“ in der Stresemannstraße, um mir die Fotos von der Fotografin „Vivian Maier“ anzuschauen.

Vivian Maier verstarb völlig verarmt am 21.04.2009 in Chicago. Zu ihren Lebzeiten hatte sie keines ihrer über 100.000 Fotos veröffentlicht. Erst jetzt wurden sie durch einen Nachlassverwalter entdeckt und für die Allgemeinheit zugänglich gemacht.

Die 80 Fotos in der Galerie zeigen das Leben auf der Straße in den 50er und 60er Jahren in New York und Chicago. Fotografiert hatte die Street Photographin u. a. Hausfrauen, Arme und Reiche, viele Kinder und Händler.

Die Fotos, aber auch ihr Leben und ihre Persönlichkeit haben mich sehr beeindruckt. Auf dem einen Foto sieht man, wie sie eine Frau in einem Schaufenster fotografierte. Durch die Spiegelung konnte ich erkennen, wie sie gerade auf Bauchhöhe die alte Kamera vor sich hielt. Die Fotos sind wirklich eindrucksvoll und sehr gut gelungen, wenn man überlegt, mit was für einer alten Technik sie gemacht wurden.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 28. April 2011.

Öffnungszeiten: Dienstags bis freitags 14–19 Uhr u.n.V.

Galerie Hilaneh von Kories
Stresemannstraße 384a (im Hof)
22761 Hamburg

STAMP-Foto-Ausstellung im Rathaus Altona

Posted in Altona, Hamburg by Kay on 28. März 2011

Am Freitag, den 01.04.2011 beginnt im Altonaer Rathaus die STAMP-Foto-Ausstellung. Gezeigt werden interessante Fotos vom ersten „Internationalen Festival der Straßenkünste in Hamburg 2010“.

Rund 2.000 Künstler verwandelten damals im September in einer Nachtparade, die triste Altonaer „Große Bergstraße“ in Lebensfreude und Ausgelassenheit. Bei den bunten und auffälligen Kostümen der Künstler wurde man sofort an den Karneval in „Rio de Janeiro“ erinnert.

Zusätzlich wurden bei dem Drei-Tages-Festival u. a.  Musik, Theater, Clowns, Hip-Hop, Feuerakrobatik und Graffiti geboten.

Für zahlreiche Fotografen war es sicherlich aufgrund der Farbenvielfalt der Kostüme und der netten und witzigen Menschen ein sehr interessantes Festival zum Fotografieren.

Auch ich hatte damals mit meiner Kamera die Veranstaltung begleitet, und einige meiner Fotos werden bei der Ausstellung dabei sein. Obwohl mir in der Regel beim Fotografieren der Zeitaufwand unwichtig ist, habe ich ihn damals spaßeshalber ausgerechnet und kam mit dem Bearbeiten der Fotos auf ungefähr dreißig Stunden. Ich hatte weit über 2.000 Fotos geschossen. An dem einen Tag reichte die Kapazität meiner Speicherkarte nicht mehr aus. Netterweise konnte mir Thomas dann noch mit einer weiteren Karte aushelfen. Obwohl ich gestehen muss, dass mir abends alle Knochen wehtaten, war ich tagsüber in einem Fotografier-Rausch. Ich hatte so viel Spaß an der Veranstaltung und hatte mir kaum eine Pause gegönnt.

Es ist das erste Mal, dass meine Fotos außerhalb des Internets öffentlich präsentiert werden, worüber ich mich sehr freue.

Sehenswerte Fotos von den Fotografen Thomas Panzau, Nico Vincent, Birte und Martin Burgänger, Ulrich Gerlach, Mirko Reisser und Klaus Bystrup werden dort ebenfalls ausgestellt.

Veranstalter der Ausstellung ist das „Haus Drei e. V.“.

Das Haus Drei wurde 1982 gegründet und betreibt aktive Freizeitgestaltung in Altona, um die Lebensqualität der Menschen im Stadtteil zu verbessern. Neben lokalen kulturellen Veranstaltungen, ist das Haus zusätzlich im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe tätig.

Die Ausstellung wird am Freitag um 11 Uhr vom stellvertretenden Altonaer Bezirksamtsleiter Kersten Albers eröffnet. Außerdem ist eine kleine Performance von Oakleaf Creativity zu sehen. Die Fotoausstellung geht bis zum 29. April 2011.

Ausstellungsdauer: 01.04.2011 – 29.04.2011

Rathaus Altona, Platz der Republik 1, 22765 Hamburg

Weiterführende Links:

Hamburg.de

Hamburg Magazin

Altona.info

Haus Drei

Hamburger Fotoblog

Abendblatt Stadtteilreporter

Demonstration in Hamburg – Fukushima mahnt: Alle AKWs abschalten!

Posted in Hamburg by Kay on 26. März 2011

In Hamburg sind heute rund 40.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Atomkraft weltweit zu demonstrieren.

Von der Moorweide (Mittelweg) aus, zog der Demonstrationszug über Alsterglacis, Lombardsbrücke, Glockengießerwall, Steintorwall und Mönckebergstraße, dort vorbei an der Kundenzentrale vom Energieversorger Vattenfall.

Die Abschlusskundgebung fand dann gegen 14.00 Uhr auf dem Hamburger Rathausmarkt statt.

Die Botschaft der Demonstranten war klar. Sie wollen keine Atomkraft! Sie haben Angst! Sie sind wütend über das Verhalten der Regierung in punkto Atompolitik!

Impressionen von der heutigen Demonstration, die auf der Moorweide begann:

Der Demonstrationszug auf der Lombardsbrücke:

Das Kundenzentrum vom Energieversorger Vattenfall in der Mönckebergstraße:

Plakate wurden an der Sankt Petri Kirche angebracht:

Der Hamburger Rathausmarkt war für die Menschenmassen zu klein. Ein Teil der Demonstranten musste in der Mönckebergstraße verbleiben:

Auf dem Hamburger Rathausmarkt:

FC ST. PAULI (Millerntor – Stadion)

Posted in Hamburg, St. Pauli by Kay on 25. März 2011

Ich benötigte für ein Projekt unbedingt Fotos vom Millerntor-Stadion. Also beschloss ich an einer Stadionführung teilzunehmen.

Gestern war ich dann pünktlich um 14.00 Uhr vor Ort und kaufte mir ein Ticket. Zu dieser Uhrzeit sollte die Führung auch starten.

Um 14.20 Uhr war unser Führer leider immer noch nicht da.

Nachdem er nicht auffindbar war, sprang für ihn freundlicherweise der Leiter „Liegenschaften“ vom FC ST. PAULI, Torsten Vierkant ein. Man kann ihn wohl auch als Stadion-Chef bezeichnen. Das war für uns natürlich „Glück“. Er kannte jeden Winkel des Stadions und hatte als Chef auch überall Zugang.

Begonnen haben wir mit der Mannschaftskabine der FC ST. PAULI-Spieler. Sie war sehr schlicht eingerichtet. Das liegt wohl daran, dass die Spieler nur alle vierzehn Tage sich dort für ein Spiel aufhalten und umziehen. Trainiert wird woanders. Neben der Umkleidekabine waren u. a. in den Räumlichkeiten noch ein Behandlungsraum und die Duschen mit einem Whirlpool:

Die Schiedsrichterräumlichkeiten und den Raum für die Dopingkontrolle hatten wir auch noch besichtigt.

Dann sind wir in das Stadion gegangen. Es hat eine Kapazität von über 24.700 Plätzen. Die Fotos von den Stadionaufnahmen zeigen die Sichtweisen über die gesamte Führungsdauer hinweg. Einige Fotos habe ich aus unterschiedlichen Räumen heraus gemacht:

Seit 2006 wird das Millerntor-Stadion umgebaut und erneuert:

Das folgende Foto zeigt die Computer- Schaltanlage, mit der die Beleuchtung der Tribünen im Stadion gesteuert wird:

Im folgenden Raum hält sich die Hamburger Polizei bei einem Spiel auf. Das Türschild im Hausflur habe ich in das Foto reinkopiert:

Ich kann hier nicht alle besuchten Räumlichkeiten zeigen, wie z.B. den Raum für den Stadionsprecher, Presseraum usw. Das würde den Rahmen jetzt hier sprengen. Sehr interessant waren die unterschiedlichen Logen, von denen ich euch einige auch noch gerne zeigen möchte:

Die Loge, die aufgrund der leichtbekleideten, an der Stange tanzenden Frauen, in den Medien schon für Aufsehen gesorgt hatte:

Die interessanteste und witzigste Loge war für mich die Loge, die von Torsten Vierkant liebevoll als „Villa Kunterbunt“ bezeichnet wurde:

Der Eingangsbereich der Loge zeigt die Geschichte des Vereins:

An den Sitzen gibt es Bierzapfhähne und im Gang ein installiertes Gleis, auf dem die Currywurst mit einer Modellbahn transportiert wird:

In den folgenden Räumlichkeiten halten sich bei einem Spiel die Medienvertreter mit ihren Kameras auf:

Das Motiv war auch sehr sehenswert:

Zum Abschluss der Führung gab es noch einen Einkaufsgutschein für den St. Pauli-Shop in Höhe von € 5,00 (allerdings Mindesteinkauf € 10,00), was dazu führte, dass jetzt u. a. ein ST. PAULI-Aufkleber an meinem Kühlschrank klebt.

Die gesamte Stadionführung hatte mir sehr gut gefallen. Ich fand sie sehr interessant und informativ. Es war ein schöner Nachmittag.