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Englische Kriegsbombe im Hamburger Stadtteil St. Pauli entschärft

Posted in Hamburg by Kay on 23. Juni 2012

Eine britische 500 Pfund Bombe wurde heute im Stadtteil St. Pauli vom Hamburger Kampfmittelräumdienst auf einer Baustelle in der Nähe der Großen Freiheit entschärft. Der Zünder wurde vor Ort gesprengt. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt.

Zahlreiche Einsatzfahrzeuge und Einsatzkräfte  in der Großen Freiheit im Stadtteil St. Pauli vor der Entschärfung.

Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt.

Zusätzliche Einsatzkräfte der Polizei wurden für die Absperrmaßnahmen angefordert.

Vor Beginn der Entschärfung suchte die Polizei noch einmal das Gebiet nach Personen ab.

Die Vorbereitungsmaßnahmen zur Entschärfung der Fliegerbombe durch den Hamburger Kampfmittelräumdienst.

Vor der Entfernung des Zünders, musste die britische Kriegsbombe mit einem Schaufelbagger umgelagert werden.

Der Zünder der britischen Kriegsbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

Die Bombe am umgelagerten Ort in der Baugrube.

Herr Bodes vom Hamburger Kampfmittelräumdienst mit der entschärften Bombe.

3 Antworten

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  1. Hans-Georg said, on 23. Juni 2012 at 21:25

    Es ist ja bekannt, dass Hamburg im 2. Weltkrieg flächendeckend bombadiert worden ist. Meine Grossmutter erzählte immer – sie wohnte in Lübeck – dass in der Bombennacht der Himmel in Richtung Hamburg rot gefärbt war, und das ist immerhin eine Distanz von ca. 60 km (!). Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass heute immer noch Blindgänger gefunden werden.
    Bei neuen Bauvorhaben ist es heute vorgeschrieben, dass vor Baubeginn eine Bodenuntersuchung auf Blindgänger vorgenommen wird, so wurde uns jedenfalls erzählt, als das Haus mit unserer Wohnung in Geesthacht in der Planung war. In Hamburg werden ja zurzeit nahezu wöchentlich Blindgänger gefunden, allerdings durch die Bauarbeiter. Ob eine Vorabuntersuchung nicht vorgeschrieben oder nicht möglich ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
    Übrigens: Das erste Foto dieser Serie ist genial, farbenfroh und doch spiegelt es durch die Absperrung, die Einsatzfahrzeuge und das Sicherheitspersonal die Bedrohung wider.
    Auch die Aufnahmen der Bombe sind sehr beeindruckend. Mögen wir nie wieder in die Situation geraten, dass Bomben auf uns hernieder gehen. Und mögen alle Völker der Erde davon verschont bleiben!

  2. Kay said, on 23. Juni 2012 at 21:27

    @Hans-Georg
    Danke für den Kommentar. Schön geschrieben. 🙂

  3. Frau Momo said, on 24. Juni 2012 at 09:46

    Kaum auszudenken, wenn die da hoch gegangen wäre. Das sind schon auch irgendwie beklemmende Bilder, weil sie einfach zeigen, das die Gefahr auch so lange nach Kriegsende nicht vorbei ist.


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