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Nacht des Wissens 2015: Supercomputer und Naher Osten

Posted in Hamburg by Kay on 8. November 2015

Gestern besuchte ich zwei Veranstaltungen im Rahmen der „Nacht des Wissens“.

Im Deutschen Klimarechenzentrum besuchte ich die Vorstellung „Supercomputer für die Erdsystemforschung“.

Im Aufbau befindet sich zurzeit in der Universität der Supercomputer „Mistral“. Die Fertigstellung erfolgt in zwei Schritten und soll im Jahr 2016 erfolgen. Der Computer wird u.a. für die Klimamodellierung benötigt, um das Klimasystem besser zu verstehen. Erforscht werden u.a. Vorhersagen der nächsten Jahrzehnte, Wolken und Niederschlag und klimaoptimierte Flugrouten.

Zu Beginn der Veranstaltung gab es von einem IT-Spezialisten in einem Hörsaal eine Einführung:

Supercomputer DKRZ

Danach konnte man die Hallen mit dem Computer und dem Archiv besichtigen.

Der Aufbau des Computers erfolgt in zwei Phasen, da man noch auf die neuste Generation von Prozessoren im nächsten Jahr wartet. Die Stromkosten für den Betrieb sollen dann bei 2 Millionen Euro pro Jahr liegen.

Supercomputer DKRZ

Vor Ort gab es mehrere Gänge mit zahlreichen Computerschränken.

Der Computer wird mit Warmwasser gekühlt.

Aufgrund des Lärms in den Räumlichkeiten wurden für die Besucher für Erklärungen Kopfhörer bereitgestellt.

Die Klimadaten werden in einem großen Archiv auf 77.000 Magnetbandkassetten gespeichert. Acht Roboterarme pro Bibliothek liefern den Wissenschaftlern die gewünschten Daten. Der Festplattencache beträgt 5 Petabyte.

Supercomputer DKRZ

Die Magnetbandkassetten mit den abgespeicherten Klimadaten.

Ich fand die Vorstellung sehr interessant.


Die Neuvermessung des Nahen Ostens

Die zweite Veranstaltung besuchte ich im GIGA- Forschungsinstitut in der Innenstadt (Neuer Jungfernstieg).

GIGA- Forschungsinstitut

Das Thema war „Die Neuvermessung des Nahen Ostens“. Drei wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts (Prof. Dr. H. Fürtig, Dr. T. Richter und Dr. A. Bank) erläuterten die aktuellen Probleme im Nahen Osten mit dem Schwerpunkt Iran, Saudi-Arabien und der Türkei.

In der ersten halben Stunde wurden Einblicke aus der Geschichte und der aktuellen Nachrichtenlage der jeweiligen Länder von den Experten vorgetragen.

Interessant wurde es, als in der zweiten halben Stunde die Besucher Fragen stellen konnten. So gab es u.a. auch Hintergründe und Erklärungen zum Verhältnis „Islamischer Staat“ und „Saudi-Arabien“ oder die Lage der Flüchtlinge in der „Türkei“.

Die Probleme in den Ländern und deren Verhältnisse untereinander sind aber so komplex, dass man sie in einer halben Stunde nicht ausführlich besprechen konnte.

Trotzdem waren die wenigen Einblicke sehr interessant.

Die Veranstaltung war sehr gut besucht, sodass einige Besucher in den Gängen auf dem Boden sitzen mussten.

Das GIGA German Institute of Global and Area Studies ist ein unabhängiges Forschungsinstitut mit Sitz in Hamburg und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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2 Antworten

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  1. anglogermantranslations said, on 8. November 2015 at 18:43

    Dieser Beitrag war ja ungewöhnlich textlastig, Kay! Normalerweise fasst Du Dich ja sehr kurz.

  2. Kay said, on 8. November 2015 at 20:28

    @anglogermantranslations Stimmt.


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