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Hamburg: Die Fregatten „Baden-Württemberg“ und „Nordrhein-Westfalen“ wurden ausgedockt

Posted in Hafen, Hamburg by Kay on 19. Januar 2016

Gestern Abend wurden die Fregatten „Baden-Württemberg“ (F222) und „Nordrhein-Westfalen“ (F223) aus dem Dock Elbe 17 bei der Hamburger Werft Blohm + Voss ausgedockt.

In der Werft wurden planmäßige Ausrüstungs- und Erprobungsarbeiten, sowie Farbarbeiten durchgeführt.

Die zwei Schiffe werden im Rahmen einer neuen Fregatten-Klasse (F125) für die „Deutsche Marine“ gebaut. Die Bundeswehr erhält insgesamt vier dieser Schiffe, die dann später am Marinestützpunkt Wilhelmshaven stationiert sein werden. Das letzte Schiff wird voraussichtlich im August 2019 ausgeliefert.

Sie ersetzen die Fregatten der Bremen-Klasse und können u.a. wesentlich länger im Einsatzgebiet verbleiben.

Schon am Nachmittag wurde das Dock geflutet und erste Vorbereitungen für das Ausdocken am Abend getroffen. Nur noch Leinen verbinden die Fregatten mit der Hafenanlage. Kräne bringen letzte Ausrüstungsgegenstände auf die Schiffe:

fregatte-baden-wuerttemberg-1

Zahlreiche Decksaufbauten sind noch eingerüstet:

fregatte-baden-wuerttemberg-2

Kurz vor 21 Uhr trafen die ersten Hafenschlepper ein, um das Dock-Tor zu öffnen. Insgesamt wurden acht Schlepper für das Ausdocken der großen Schiffe benötigt. Für das Manöver mussten auch Lotsen anwesend sein.

Die Fregatte „Baden-Württemberg“ wurde mit zwei Hafenschleppern als Erstes herausgeschleppt:

fregatte-baden-wuerttemberg-4

Gefolgt, mit dem Heck zuerst, die Fregatte „Nordrhein-Westfalen“, ebenfalls mit zwei Hafenschleppern:

fregatte-nordrhein-westfalen

Beide Schiffe verholten an andere Liegeplätze der Werft, wo weitere Arbeiten durchgeführt werden.

Technische Details zu den Schiffen findet man auf der Internetseite „marine.de“.

2 Antworten

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  1. wordBUZZz said, on 19. Januar 2016 at 15:48

    Schöne Fotos!
    Aber meiner Meinung nach braucht keine Nation Kriegsfortbewegungsmittel

  2. Broder said, on 20. Januar 2016 at 21:28

    …der eine mag in den Bildern nur den Schrecken des Militärs sehen, aber das Schauspiel welches sich einem Besucher der Landungsbrücken mit freiem Blick auf den Hafen bietet ist einzigartig. In diesem Fall wurde bei tiefschwarzer, kalter und klarer Nacht und nur durch Scheinwerferlichkegel beleuchtet, erst mit 3 Schleppern das Schleusentor geöffnet, die damit sinnig beiseite verholten, um anschließend den Einblick in das geflutete Dock 17 freizugeben. Die Präzision mit der weitere Schlepper die noch eingerüsteten, dunklen und unbeleuchteten „toten“ Schiffe aus dem Dock bugsierten war wieder einmal sehr beeindruckend professionell. Hamburg bietet jedem Betrachter etwas ganz besonderes. Für die Fotos danke ich


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