Weblogy.de – Kay´s Weblog

Hamburg: Rund 1000 Menschen demonstrierten für eine soziale Stadtentwicklung

Posted in Altona, Hamburg, Ottensen, Politik, St. Pauli by Kay on 17. Januar 2015

Heute demonstrierten rund 1000 Menschen für eine soziale Stadtentwicklung in Hamburg. Aufgerufen zu dem Marsch hatten mehrere Initiativen, u.a. auch die Initiative „Pro Wohnen Ottensen„, die sich für Wohnungen auf dem Zeise-Parkplatz in Hamburg Ottensen einsetzt. Eine Investorengruppe versprach den Bau von rund 80 Wohnungen, davon die Hälfte Sozialwohnungen. Nun sollen aber ausschließlich Büros gebaut werden. Dagegen wehren sich die Anwohner. Ein Bürgerbegehren sorgte nun erst einmal für einen Planungsstopp.

Der Demonstrationszug startete auf der Reeperbahn und endete beim Zeise-Parkplatz.

Ein paar Eindrücke:

Zeise Parkplatz

Zeise Parkplatz

Zeise Parkplatz

Zeise Parkplatz

Zeise Parkplatz

Zeise Parkplatz

Zeise Parkplatz

Zeise Parkplatz

Zeise Parkplatz

Zeise Parkplatz

Zeise Parkplatz

Hamburger Innenstadt: Demonstration gegen die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS)

Posted in Hamburg, Politik by Kay on 27. September 2014

Heute Nachmittag demonstrierten rund 800 Kurden in der Hamburger Innenstadt gegen die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) und forderten mehr Unterstützung für die Stadt „Kobane“. Die syrische Stadt Ain al-Arab (kurdisch „Kobane“) ist zurzeit schweren Angriffen der Terrororganisation IS ausgesetzt.

Am Ende der Demonstration versammelten sich noch rund 300 Teilnehmer auf dem Hamburger Rathausmarkt. Auf den mitgeführten Transparenten stand u.a. „Die Welt schaut ISIS-Massakern zu“ oder „Ein zweites Sengal verhindern“.

Die Demonstration auf dem Hamburger Rathausmarkt war nicht genehmigt und die Polizei forderte die Teilnehmer auf, die Versammlung aufzulösen. Die Bürgerschaftsabgeordnete Christiane Schneider (DIE LINKE) versuchte vor Ort zwischen den Demonstranten und der Polizei zu vermitteln. Die Bürgerschaftsabgeordneten Gabriele Dobusch (SPD) und Kazim Abaci (SPD) kamen etwas später ebenfalls dazu und nahmen die Forderungen der Teilnehmer entgegen und wollen diese auch an die Bundestagsabgeordneten in Berlin weiterleiten. Die Versammlung endete danach friedlich und löste sich auf.

Am Samstag trafen nach Aussagen von Aktivisten erstmals Raketen der IS die Stadt „Kobane“. Zehntausende Menschen flohen vor der Terrororganisation in den Norden der Türkei.

Rund 300 Teilnehmer versammelten sich im Anschluss an der Demonstration auf dem Hamburger Rathausmarkt:

Demonstration gegen die IS in Hamburg

Mit Flaggen und Transparenten machten sie auf ihre Forderungen aufmerksam:

Demonstration gegen die IS in Hamburg

Demonstration gegen die IS in Hamburg

Gabriele Dobusch (Foto: Mitte rechts) und Kazim Abaci (Foto: Mitte links) nahmen die Forderungen und Sorgen der Demonstranten entgegen:

Gabriele Dobusch (SPD) und Kazim Abaci (SPD)

Meine Baustellenbesichtigung in der Hafencity

Posted in Hafen, Hamburg, Politik by Kay on 20. April 2010

Am Wochenende konnte man die Baustellen in der Hamburger Hafencity besichtigen. Die Medien berichteten teilweise von mehreren hunderttausend Besuchern. So viele hatte ich ehrlich gesagt nicht gesehen.

Ich habe auch gleich die Gelegenheit genutzt und habe ein Foto von einer Baustelle gemacht. Es zeigt einen Nebenspielplatz der Katharinenschule (Grundschule) in der Hafencity (der eigentliche Schulhof befindet sich auf dem Dach).

Ich fand das Foto persönlich sehr beeindruckend. Es zeigt den Bauwahn, aber auch den Egoismus in diesem Stadtteil.

Ein Egoismus, den ich aber auch schon bei vielen weiteren Gebäuden in Hamburg festgestellt habe. Sicherlich auch durch die Vielzahl der Architekturwettbewerbe verursacht, wo sich eine kleine Anzahl von Personen hochleben und loben lässt. Und keiner kann sie wohl so richtig stoppen!

Größer, schöner, Denkmal setzen!

Weblogy.de: Jahresrückblick 2009

Posted in Fischmarkt, Hafen, Hamburg, Politik, St. Pauli by Kay on 9. Dezember 2009

Ich hatte mir für dieses Jahr fest vorgenommen, einen Jahresrückblick 2009 über einige Hamburger Geschehnisse zu schreiben, die ich erlebt habe. Jetzt habe ich mich mal hingesetzt und eine Zusammenfassung geschrieben.

Erwähnt werden die Artikel, die bis jetzt in meinem Blog am meisten besucht wurden, aber auch Artikel, die mir sehr wichtig waren und sind. Viele wird es sicherlich interessieren, wie viele Zugriffe die einzelnen Artikel hatten. Die Zahlen der Aufrufe (ohne Webcrawler) habe ich jeweils hinter die Überschriften geschrieben.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinen zahlreichen Stammlesern bedanken, die mich teilweise seit Anfang des Jahres begleiten (länger gibt es den Blog ja auch noch nicht), die Treue gehalten und mich zum Weitermachen bestärkt haben.

Mit der Anzahl der Gesamtaufrufe bin ich dieses Jahr sehr zufrieden und ich glaube, es lohnt sich weiterzumachen.

In der letzten Zeit hatte ich nicht so viele Artikel herausgebracht. Das lag an den schlechten Wetterbedingungen. Gestraft wurde das auch gleich mit zwei Kilo mehr auf den Rippen. 😉

Manchmal passierten im Laufe des Jahres auch Dinge, wo ich vor Ort und etwas schneller als die Hamburger Presse war. Das machte mir dann besonders viel Spaß. Man sollte so etwas sportlich sehen.

Hier nun die einzelnen Artikel:

Fahrradleihsystem (1.044 Aufrufe)

Was die Hamburger wohl besonders interessiert, ist das

Fahrradleihsystem vom StadtRad Hamburg. Hier hatte ich zu meinem Artikel über das Jahr gesehen, die meisten Zugriffe.

Ich finde das System ja auch wirklich klasse. Gut, dass man die Stationen in einigen Stadtteilen noch aufstockt.

Allerdings müssten die Fahrradwege in Hamburg noch besser ausgebaut werden.

Europawahl (802 Aufrufe)

Am Tag der Europawahl 2009 saß ich an meinem Schreibtisch, als ich eine

Twitter-Meldung von der „Linkspartei“ in Berlin lass, die sich darüber

beschwerte, dass man im Internet keine Hamburger Wahllokale finden würde.

Da das Statistikamt Nord noch einen gut hatte bei mir und ich wusste, dass sich meine Blogseiten zügig in den Suchmaschinen einbauen würden, hatte ich schnell einen Artikel geschrieben und einen Link auf die Seite des Statistikamtes mit den Wahllokalen geschaltet. Der Artikel baute sich auch innerhalb von Minuten in die Suchmaschinen ein und die Wähler konnten auf die Wahllokale zugreifen. Entsprechend hoch waren auch die Zugriffe.

Stromausfall in Hamburg (734 Aufrufe)

Ja, dass war schon sehr aufregend, als ich die ganzen Twitter-Meldungen lesen musste, wie an jeder Ecke in Hamburg etwas passierte und der Strom ausfiel. Etwas Angst machte mir das schon mit dem Störfall im AKW. Aufgrund der zahlreichen Zugriffe auf meinen Artikel hatten wohl auch noch andere Hamburger Angst.

Also von mir aus muss der Atommeiler nicht mehr ans Netz gehen.

Neues Boot „Helgoland“ der Küstenwache (234 Aufrufe)

Okay, bei diesem Artikel war ich vielleicht mal etwas gemein und wieder schneller als die Presse, als ich über die Schiffstaufe vom Boot „Helgoland“ der Deutschen Küstenwache berichtete.

Hach, tat mir ja auch später etwas leid, dass ich die Story schon vorweggenommen hatte. Aber ich hatte mich auch etwas geärgert, als das Schnittchenzelt für die Hamburger Presse aufgebaut wurde und man mir mitteilte, dass die Taufe in einer geschlossenen Gesellschaft stattfinden würde. Ich hatte dann zu Hause auch noch einmal im Internet geprüft, ob nicht vielleicht doch eine Pressemitteilung veröffentlich wurde. Soweit ich sehen konnte, wurde aber keine veröffentlicht.

Ich hoffe nicht, dass aufgrund meines Artikels, das nächste Schiff nun in Cuxhaven getauft wird. Wir Hamburger könnten doch bei der nächsten Taufe alle dabei sein? Stören wir denn so?

Da fährt man mit so einem riesigen Pott in den Hamburger Hafen rein und es muss alles geheim gehalten werden. Das geht doch nicht!

Ikea in Altona (223 Aufrufe)

Ich bin immer noch für Ikea in Altona, da ich glaube, dass es für die Anwohner und dem Stadtteil nur zum Vorteil sein kann. Da habe ich auch mal meine eigene Meinung. Man muss ja auch nicht immer bei jedem Projekt mitschwimmen. Und nun aus jedem leerstehenden Gebäude ein Künstler- oder Stadtteilzentrum in Hamburg machen zu wollen, finde ich auch etwas übertrieben, obwohl ich eigentlich hinter dem Projekt „Recht auf Stadt“ stehe und für mehr sozialen Wohnraum und für weniger Bürogebäude bin. Dass ich diese Meinung habe, habe ich aber auch in einigen anderen Artikeln von mir beschrieben.

Ich hoffe, es klappt alles wie geplant und Ikea kommt nach Altona.

Tierpark Hagenbeck (165 Aufrufe)

Eines meiner Highlights in diesem Jahr war der Besuch beim Tierpark Hagenbeck. Das Wetter war schön und ich konnte tolle Fotos machen. Es war ein Tag in diesem Jahr, an den ich mich gerne zurück erinnere. Man sollte unbedingt mal hinfahren und den Zoo besuchen. Es lohnt sich!

Hamburger Gängeviertel (156)

Ich hoffe, dass es nicht zu spät ist, die maroden, historischen Gebäude im Gängeviertel zu retten. Ich finde es toll, dass die Stadt eingelenkt hat. Vielleicht hätte man sich etwas früher darum kümmern müssen. Wir müssen versuchen, die Gebäude für die nächsten Generationen zu erhalten. Sie bedeuten ein Stück geschichtliches Hamburg. [Artikel]

Polizeiliche Kriminalstatistik (101 Aufrufe)

Mein Artikel über die Internetkriminaltität in Hamburg muss wohl bei der Hamburger Polizei zu Bauchschmerzen geführt haben. Der Artikel verschwand nach einem halben Jahr bei den entsprechenden Suchergebnissen, von Platz drei auf der ersten Seite bei Google, auf irgendwo hin.

Allerdings kann es ja auch nicht angehen, dass in Zukunft die Parlamentsdatenbank zum Auskunftssystem für die Internetkriminalität in Hamburg wird und Politiker jedes Jahr diese Daten in Form einer kleinen Anfrage in der Bürgerschaft anfordern müssen. So ein großes Geheimnis kann es nicht sein, oder?

Grundschule in der Hafencity (96 Aufrufe)

Jetzt spielen die Kinder in den Pausen auf dem Schuldach, in luftiger Höhe. Mittlerweile ist das auch gut so, denn die Schule wird gerade zugemauert und den Kindern wird in den Klassenräumen das Licht genommen.

Unglaublich!

Gleisvorfälle S-Bahn Reeperbahn (358 Aufrufe (alle Artikel zusammen ))

Dieses Jahr hatte ich einmal Statistiken über die Gleisvorfälle in der

S-Bahnstation Reeperbahn  geführt. Ausschlaggebend war für mich der Vorfall mit den drei Jungendlichen, die fast gegen die Stromschiene gepinkelt haben. Das hatte mich etwas beschäftigt. Wie schnell könnte das Leben an diesem gefährlichen Ort, der für jeden schnell zugänglich ist, vorbei sein? Da war ich dann mal neugierig und wollte wissen, was da so passiert.

Ich hatte mich dann auch einmal weltweit über das Internet informiert, welche vorbeugenden Maßnahmen andere Städte durchführen und war sehr überrascht, mit welchem Engagement man dort an die Sache heran geht. Auch in München setzen sich einige Politiker sehr stark für weitere Maßnahmen ein. Das Thema ist sehr interessant.

Ich werde nächstes Jahr einen ausführlichen Artikel über die unterschiedlichen Möglichkeiten für eine Bahnsteigsicherung schreiben. Ich finde, die Öffentlichkeit ist in diesem Punkt auch nicht ausreichend informiert.

Ein Freund von mir befindet sich gerade in Singapore und macht dort für mich einige Fotos von Bahnsteigtüren, wo der Lieferant unserer Hamburger S-Bahnzüge ein solches System mit aufgebaut hat.

Ich werde die Statistiken hinsichtlich der Vorfälle in der S-Bahnstation Reeperbahn nächstes Jahr nicht weiter fortführen, hoffe aber, dass verantwortliche Stellen das machen und auch entsprechend die Öffentlichkeit darüber informieren.

Von den mir bekannten 14 Gleisvorfällen in der S-Bahnstation Reeperbahn dieses Jahr, wurden 6 Personen verletzt, davon zwei schwer. Suizide werden ja nicht veröffentlicht.

Ich finde, auf diesem kleinen Stück Hamburg, passiert zu viel.

Kreuzfahrtterminal Altona (65 Aufrufe)

Dass ich kein Freund von der Architektur des neuen Kreuzfahrtterminals in Altona bin, hatte ich ja bereits in meinem Artikel erwähnt.

Interessant wird die Gestaltung des neuen Fischmarktes, was ich mit Hochspannung nächste Jahr verfolgen werde. Ich hoffe nicht, dass sich die Architekten an die Architektur des neuen  Kreuzfahrtterminals anlehnen werden.

Aus dem Fischmarkt könnte man wirklich etwas ganz Tolles machen.

Die Idee der HHLA, einen Architekturwettbewerb durchzuführen, fand ich gut.

Der neue Domplatz in der Hamburger Innenstadt

Posted in Hamburg, Politik by Kay on 6. Mai 2009

Heute wurde der neue Domplatz offiziell von der Stadtentwicklungssenatorin

Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk

Senatorin Anja Hajduk

Anja Hajduk und dem Bezirksamtsleiter Marcus Schreiber am Speersort eröffnet. 

Nachdem der Domplatz nun umgebaut wurde, dient er als öffentliche Grünfläche. Platz ist dort für ca. 500 Personen.

Auf dem Gelände wurden 39 Leuchtkästen installiert, die in der Nacht beleuchtet werden und die auch als Sitzplätze nutzbar sind. Sie müssen aus technischen Gründen die nächsten vier Tage durchleuchten. Der Stromverbrauch soll niedriger sein als bei einem Wäschetrockner.

So richtig schön finde ich die Kästen nicht. Aber

Bezirksamtsleiter Marcus Schreiber

Bezirksamtsleiter Marcus Schreiber

sicherlich kann man sich im Laufe der Zeit daran gewöhnen.

Gut finde ich, dass nicht wieder alles verbaut wurde. So hat man sich für die Zukunft noch die Option offen gelassen für weitere Möglichkeiten.

Ich persönlich hätte mir dort auch einen kleinen Markt vorstellen können, wie z.B. der Viktualienmarkt in München. 

Aber im Großen und Ganzen bin ich mit der Lösung erst einmal zufrieden und Herr Schreiber findet sie auch besser, als eine Lackierbude. 🙂

Als Zwischenlösung war das Projekt allerdings etwas dür.

Der neue Domplatz in der Hamburger Innenstadt.

Der neue Domplatz in der Hamburger Innenstadt.

Offizielle Eröffnung des Domplatzes in der Hamburger Innenstadt.

Offizielle Eröffnung des Domplatzes.

Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk und Bezirksamtsleiter Marcus Schreiber

Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk und Bezirksamtsleiter Marcus Schreiber

Bezirksamtsleiter Marcus Schreiber

Bezirksamtsleiter Marcus Schreiber